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Treuhand

Ich kann euch Geschichten erzählen, wie die Treuhand in der Nachwendezeit funktionierende Betriebe mit neuen Maschinen für eine Mark an Westfirmen verschacherte. Diese Betriebe wurden zugemacht, die Belegschaft komplett entlassen, die Maschinen abgebaut und in den Westen gebracht.

1 Kommentar

  1. Thomas Schalow/ Ingenieur sagt:

    Ist ja auch logisch. Nach dem westlichen Vorbild und der freien Marktwirtschaft müssen Firmen, die nicht wirtschaftlich arbeiten (oder verkaufen) stillgelegt werden. Das Ziel ist es, wirtschaftlich zu arbeiten. Da ist es vollkommen egal, wie lange mann/frau arbeitet oder gearbeitet hat. Das, was rauskommt aus der Produktion, muss verkaufbar sein und zwar soweit, dass wenigstens die Kosten der Produktion aufgefangen werden. Dann ist es eine gGmbH.
    Die Gesellschaft in der DDR wurde zu einem anderen Ziel erzogen. Wirtschaftlichkeit war da nicht wichtig. Wichtiger war es, dem Klassenfeind zu zeigen, dass es anders geht.

    Für westdeutsche Eliten aus Industrie und Produktion waren der Beitritt der neuen Bundesländer zur BRD ein gefundenes Fressen, denn die waren auf Wirtschaftlichkeit gebürstet.

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